Es war heiß

01.07.2019

Johannitag im Hitzesog

Auch wenn mit 30.000 Besuchern die Superlative der letzten Jahre nicht erreicht wurden, sind die Landwirtschaftlichen Lehranstalten sehr zufrieden. „Trotz der Hitze war das Interesse der Besucher ungebrochen“, sagte Otto Körner, Leiter der LLA Triesdorf. Martin Stumpf vom Roten Kreuz lobte die Vernunft der Besucher. „Einsätze wegen der Hitze gab es nicht. Wir hatten den Eindruck, dass Menschen mit Gefährdung gleich zuhause geblieben sind und die, die da waren, sehr auf sich geachtet haben“.

Gerade die Belüftung im Kälberstall zog die Menschen an

Gerade die Kälberhaltung hatte es vielen Besuchern angetan. „Der Stall ist immer noch so neu, dass sich viele Besucher ein Bild von der neuesten Technik machen wollen“, sagte Uwe Mohr. "Zudem hat er ein ausgezeichnetes Belüftungssystem", schmunzelte er. Er sei mit der Resonanz am Milchgewinnungszentrum zufrieden, auch aus anderen Bereichen, beispielsweise der Bienenhaltung, habe er positives Feedback bekommen. „Die Leute fanden gerade die Praxiserklärungen unseres Imkermeisters sehr faszinierend“, fasste Mohr zusammen.

Ein feiner Rahmen

Zum Pomoretum am Hofgartenschloss wanderte fast ausschließlich das Fachpublikum, sagte Markus Heinz, Leiter der Abteilung Pflanzenbau und Versuchswesen. Die Stimmung sei angenehm gewesen und „wir haben viel positive Rückmeldung bekommen“. Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen fachlicher Ausstellung und Händlern sei ausgewogen.

Gesamtstimmungslage der Branche

Norbert Bleisteiner, Leiter des Fachzentrums für Energie und Landtechnik, ist generell zufrieden, da „das Interesse an Landtechnik ungebrochen und die Neugier auf die Gebäude des FEL groß sind“. Die Stimmung sei von den heißen Temperaturen des Tages und der gesamten Vorwoche geprägt gewesen.

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