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Vorträge zum Praxistag Unkrautregulierung

16.04.2018

„Wir veranstalten in Kooperation mit der bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft einen Praxistag zur Unkrautregulierung auf öffentlichen Flächen und Friedhöfen, mit dem Ziel aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion den Einsatz von Glyphosat im öffentlichen Bereich deutlich zu reduzieren“, erläutert Markus Heinz, Leiter der Abteilung Pflanzenbau und Versuchswesen. Das Seminar hat sich zum Thema gestellt, den Kommunen zu zeigen, wie sie auch zukünftig ihre gärtnerischen oder versiegelten Flächen pflegen können, ohne Chemie einzusetzen, „gleichwohl aber mit der Diskussion, dass wir im landwirtschaftlichen Bereich sicherlich Anwendungsgebiete haben, wo der Einsatz Sinn macht“. Denn der Einsatz von Glyphosat biete Vorteile für die Bodenfruchtbarkeit, für die Bodenerosion und für das Bodenleben haben; bei einem Verbot wäre das nicht gegeben.

Das Seminar findet bereits zum 2. Mal statt, beim ersten Mal gab es 180 Anmeldungen. Das Konzept wurde etwas verändert: Neben Vorträgen werden Geräte ebenso im Einsatz gezeigt, d.h. die Teilnehmer können sich in kleineren Gruppen über verschiedene Themenbereiche informieren und dabei an einer Kontaktbörse, die in der neuen Energiehalle stattfinden wird, sich mit den Firmen austauschen.

Ein entscheidender Grund für die Durchführung des Seminars zur Unkrautregulierung ist auch die anherrschende gesellschaftliche Diskussion. Viele Kommunen haben landwirtschaftliche und gärtnerische Flächen. „Wir möchten hier Wissen einbringen, um den Bürgermeistern die Diskussionsgrundlage mit Bürgern zu geben, das Verbote in bestimmten Bereichen Sinn machen, aber in andere Anwendungsgebieten durchaus Vorteile bringen, die man mit einem Verbot eher zum negativen wenden würde“, sagt Markus Heinz.

Vortrag Rechtsgrundlagen

Vortrag Praxisbericht

Vortrag Geräte zur alternativen Bekämpfung