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Bienengesundheit auf dem Smartphone

29.01.2018

Eine App wird derzeit in Triesdorf entwickelt, die dazu beitragen soll, die Varroamilbe in den Griff zu bekommen.

„Ziel des Projektes ist die Einbindung der vorhandenen Internetdienste in die Entscheidungsfindung notwendiger Maßnahmen am Bienenvolk des Imkers“, erklärte Fritz Höfler, Triesdorfs Varroa-App-Beauftragter. Die Imker sind dabei gefordert, einen eigenen Beitrag zu leisten: „Im 1. Schritt zählt der Imker zu verschiedenen Zeitpunkten den Milbenbefall seiner Völker aus“, sagt Höfler. „Im 2. Schritt werden die erfassten Daten via App in eine zentrale Datenbank eingegeben und im 3. Schritt generiert das Programm auf Grundlage der Daten und zusätzlicher Informationen wie Varroawetter oder TrachtNet Empfehlungen zur Betriebsweise bzw. Behandlung“.

Um sicher zu gehen, dass die Daten kontinuierlich erfasst werden, sind die Handlungsempfehlungen an eine stetige Dateneingabe gekoppelt. „Die Teilnehmer erhalten entsprechend erst nach der Dateneingabe die nächste Handlungsempfehlung. Hierdurch werden die Teilnehmer zur weiteren Datenerfassung motiviert und ein abgestimmtes Varroamanagement gefördert“, fügt Höfler hinzu.

Triesdorf fungiert hier als Modellregion, da es Belegstellenbereich ist, die Tierhaltungsschule entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen kann und es Trachtnet-Waagen-Standort ist. Dieses Projekt erfolgt in Kooperation mit den Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf – Tierhaltungsschule mit Abt. Tierhaltung – Bienenhaltung, dem Fachzentrum Bienen in Veitshöchheim und der Hochschule Weihenstephan (Biotechnologie-Bioinformatik).