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Landwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt sich Fragen

27.06.2017

Im Rahmen des Johannitages besuchte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, den Triesdorfer Johannitag. Nach dem Kirchgang wurde er im Alten Reithaus feierlich empfangen, wo er sich einer Diskussion mit Studierenden stellte. Bezirkstagspräsident Richard Bartsch begrüßte den Minister und freute sich sichtlich, dass er den Weg nach Triesdorf gefunden hatte.

Prof. Ottmar Seibert moderierte die Diskussion, mehrere Gruppierungen junger Leute – die Jungbauernschaft, angehende Fachagrarservicemeister, Studierende der Höheren Landbauschule und der HSWT - hatten sich präzise vorbereitet, um mit dem Minister in Diskussion zu treten.

Christian Schmidt, MdB, betonte, dass man sich jetzt fragen müsse, wo man 2030 stehen wolle: „Der ländliche Raum ist kein kranker Mann, über den sich Ärzte beugen müssen“, betonte er. „Sondern er hat Vitalität und Berechtigung“. Wer Innovation als Gefahr sehe, verschlösse sich der Zukunft. Digitalisierung sei eine Chance, doch mahnte er: „ Wer hat die Herrschaft über die Daten?“ Wer verhindere, dass die Daten sich in Google wiederfinden würden.

Viele Diskussionen, beispielsweise über Glyphosat, hätten mit Glaubenssätzen zu tun. Dabei stellten sich die Landwirte selbst hohen Anforderungen, sei es Tierwohl, der Chemieeinsatz oder die Regulatorik, sagte Schmidt.