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Streuobst

Verschiedene Anlagen zeichnen den Triesdorfer Obstlehrgarten in seiner Vielfalt aus:

  • Streuobstanlagen mit Hochstämmen von Kern- und Steinobst. Sie dienen dem Wunsch, bewährte Regionalsorten zu erhalten und einem Publikum zu demonstrieren.
  • Eine Spindelanlage dient zur Erhaltung wichtiger Genreserven. Der Reisermuttergarten dient der Erhaltung traditioneller Sorten, um Edelreiser abzugeben.
  • Veröffentlichung in Obstausstellungen
  • Verschiedene Erntetechniken Verwertung der Obsternte über eine eigene Brennerei und über eine Mosterei vor Ort
  • Ein eigenes Obstlager bietet die Voraussetzung für die Feststellung der Lager- und Verwertungseigenschaften der verschiedenen Sorten und Arten.
  • Verkauf der Erzeugnisse vor Ort und am Müssighof/Absberg

Der Triesdorfer Obstlehrgarten ist mit seinen ungefähr 2500 Obstsorten eine der tragenden öffentlichen Einrichtungen in Deutschland mit einem breit gefächerten Aufgabengebiet.

  • Erhaltung von alten Obstsorten
  • Erhaltung der Obstvielfalt
  • Reiserabgabe Intensivierung des Obstbaus in Garten und Landschaft
  • Sortenprüfung Sortendokumentation

Der Obstanbau und die Obstbaumzucht haben in Triesdorf eine lange Tradition. Schon die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach widmeten der Förderung des Obstbaus ihr besonderes Augenmerk. Bereits 1783 erließen sie eine Verordnung über das Pflanzen von Obstbäumen.

Um diese Verordnung zu unterstützen, errichtete das markgräfliche Gut Triesdorf 1790 eine Baumschule – Baumplantage genannt.

 

Die Baumschule wurde nach der Übergabe an Bayern aufgelöst, da die Gemeinde Weidenbach kein Interesse hatte, diese weiter zu unterhalten.

 

Der jetzige Bestand geht auf das Jahr 1984 zurück, als der Obstgarten rund um das Hofgartenschloss neu angelegt wurde.

 

 Kontakt


Obstbau
Reitbahn 5
91746 Weidenbach
Tel. 09826 18-4002
Fax 09826 18-4999

obstlehrgarten@triesdorf.de