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Effiziente Gülle- und Gärrestausbringung – eine große Herausforderung

Die Düngeverordnung steht vor einer grundlegenden Novellierung, die auf der Evaluierung in den Jahren 2011/12 basiert. Dabei wurde überprüft, inwieweit die Zielvorgaben der EU eingehalten werden. Es zeigte sich, dass die Ammoniumemissionen immer noch viel zu hoch sind, die Nitratgehalte in den letzten fünf Jahren in manchen Gebieten stiegen, an manchen jedoch auch sanken. Aufgrund dieser Erkenntnisse übt die EU-Kommission massiven Druck auf die deutsche Gesetzgebung aus. Zum Jahresende 2013 lief zudem die Ausnahmeregelegung zur Ausbringung von 230kg N/ha aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft aus.

Derzeit sind keine verbindlichen Aussagen über die Umsetzung der Düngerverordnung gemacht werden.

Folgende wichtigen Eckdaten werden diskutiert:

 

  • Jeder Landwirt soll die Düngebedarfsermittlung verpflichtend dokumentieren.
  • Die Ausbringobergrenze von 170kg N/ha soll für alle organischen Dünger, auch Gärrest, Kompost und Klärschlamm angewandt werden.
  • Die Sperrfristen für die Ausbringung auf Ackerland sollen ausgedehnt werden, nach der Hauptfruchternte soll organische Düngung nur noch in wenigen Ausnahmefällen erlaubt sein.
  • Durch die Ausweitung der Sperrfrist wird auch die erforderliche Lagerkapazität erhöht. Vorschläge reichen bei Gülle und Gärrest von einer sechsmonatigen Mindestlagerdauer bis hin zu einer neun monatigen Lagerkapazität für Betriebe ohne eigene Flächen (z.B. gewerbliche Biogasanlagen)
  • Um die Stickstoffverluste bei der Ausbringung zu reduzieren, sollen die Anforderungen an die Ausbringtechnik steigen.

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 Kontakt


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