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Studienreise Usbekistan vom 19. bis 26. Mai 2018

Sehr beeindruckt und begeistert von diesem Land an der Seidenstraße ist die VET-Reisegruppe mit Dr. Aram und Frau Ruzanna Aristakesyan aus Usbekistan zurückgekehrt. Die harmonische Gruppe fühlte sich rundum hervorragend betreut und war voller Neugier über Taschkent nach Chiwa in den Nordwesten des Landes geflogen. Dort konnten sich die Reiseteilnehmer ein erstes Bild von der über 2500-jährigen Kultur dieser Festungsstadt, ihren Palästen, Medresen, Minaretten und Moscheen machen. Entlang der Seidenstraße ging es per Bus weiter durch die Wüste Kizilkum nach Buchara. Nach einem Gang über die Festung Ark und durch das Historische Museum wurde die Altstadt besucht, die wiederum mit ihren orientalischen Gebäuden, Kuppel-Basaren und Plätzen Erinnerungen an das Märchenland von 1001 Nacht hervorrief. Die ausführlichen und lebhaften Erklärungen der Reiseleiterin ließen die Reisenden tief in die faszinierende Geschichte Usbekistans eintauchen. Der Fahrt über Land vorbei an Baumwollfeldern folgte sogleich ein Besuch in einer nagelneuen Baumwollverarbeitungsfabrik, die mit Schweizer Technik ausgestattet war und von den Gästen interessiert begutachtet wurde. Bei der Besichtigung eines Milchviehbetriebs mit Holstein-Rindern der 2. Generation aus Deutschland wurden auch auf viele Fragen der usbekischen Landwirtschaft allgemein eingegangen. Der Höhepunkt der Reise war Samarkand, UNESCO-Weltkulturerbe und eine der ältesten Städte der Welt mit dem beeindruckenden Registan-Platz. Die jahrhundertealte Wissenschaftstradition dieser Stadt wurde anschaulich im berühmten Observatorium Ulugbek dargestellt. Die Gräberstadt Shakhi Zinda beeindruckte ebenso wie die Folkloreschau am Abend. Etliche Triesdorfer Absolventen des Internationalen Masterstudiengangs stießen zu der Gruppe, freuten sich über die Begegnung und darüber wieder mal deutsch sprechen zu können. Zum Abschluss ging es zurück in die Hauptstadt Taschkent, wo das vielfältige Warenangebot des Bazars in Augenschein genommen wurde. Nach der Besichtigung der neu errichteten Freitagsmoschee und einer handschriftlichen Abschrift des Korans aus dem 7. Jahrhundert n. Chr. hatten die Reiseteilnehmer noch einmal die Gelegenheit ihre restlichen usbekischen Sum (10.000 Sum ~ 1 €) für Souvenirs auszugeben. Alle Reisenden waren begeistert von diesem Land im mittleren Orient mit seiner wechselvollen Geschichte, den faszinierenden Baudenkmälern und nicht zuletzt von der Freundlichkeit der Menschen dort. Vielen Dank an alle, die an der Organisation und der Durchführung beteiligt waren!

Renate Herrmann

Impressionen zur Studienreise

Kontakt

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